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Chitah (auch Chitha) – Eine besondere Serpentinvertretung

 

 

Chitah (auch Chitha, Chyta genannt) ist keine eigenständige Mineralart, sondern eine besondere Varietät innerhalb der Serpentingruppe, meist vom Mineral Antigorit. Er zeichnet sich durch eine gelblich-grüne, melierte bis gefleckte Oberfläche aus, die ihm ein lebhaftes, oft an Tierfell erinnerndes Aussehen verleiht – daher der exotische Handelsname. 

 

 

 

Mineralogische Grundlagen

Mineralgruppe: Serpentingruppe — Schichtsilikate mit allgemeiner Formel (Mg, Fe, Ni)_6Si_4O_10(OH)_8 
Farbe & Erscheinung: typischerweise gelbgrün bis maigrün, meliert oder gefleckt 
Härte nach Mohs: ca. 2,5–4 


Entstehung & Vorkommen

Chitah entsteht im Rahmen von metamorphen Prozessen, speziell bei der Umwandlung ultramafischer Gesteine (z. B. Peridotite) unter Einfluss von wässrigen Lösungen in Serpentinite. Dabei sind Antigorit, Lizardit oder Chrysotil typische Mineralbestandteile 

Bekannte Fundorte:

Weltweit: Afghanistan, Australien, China, Indien, Kanada, Mexiko, Namibia, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Schweiz, Tansania, USA 

Regional häufig geteilt: Sambia (Bezug als Trommelstein) 

 


Verwendung
Werk- und Schmuckstein

Als Werkstein wird Antigorit (einschließlich Chitah) wegen seiner Bearbeitbarkeit genutzt – für Architektur, Kunstobjekte und Innenausstattung.

 

Hochwertige Stücke werden als Trommelsteine oder Cabochons verkauft, oft unter Namen wie Chyta oder Chita Jade. Die meisten verkauften Steine werden vorher geglättet und poliert.

 


Optik & Pflege

Aussehen: Chitah-Steine bestechen durch ihre charakteristische Fleckung in Gelb‑ und Grüntönen. Sie wirken lebendig und dekorativ.

Pflege: Als relativ weiches Mineral (Härte ≤ 4) ist Chitah empfindlich gegenüber Kratzern. Zur Reinigung eignen sich weiche Bürsten; aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden.

Grüner Stein mit schwarzen Punkten (EInschlüssen).